Coca-Cola
Coca-Cola verkauft sich als harmloses Erfrischungsgetränk, doch hinter der roten Dose stecken Kokain-Geschichte, Milliardengehälter und ein Börsenrückgang durch eine Wasserflasche.
Coca-Cola: Der süßeste Konzern der Welt, und einer der undurchsichtigsten
Coca-Cola ist nicht einfach ein Getränk. Es ist die meistverkaufte Limonade der Welt, in über 200 Ländern erhältlich, und nach vielen Studien das zweitbekannteste Wort auf dem Planeten, gleich nach “OK”. Der Konzern mit Sitz in Atlanta, Georgia, wurde 1886 gegründet und ist heute eine der wertvollsten Marken der Welt, mit einem Börsenwert von zeitweise über 250 Milliarden US-Dollar.
Was Coca-Cola selbst ungern erzählt: Das Originalrezept enthielt Kokain, als Zutat, nicht als Versehen. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts wurde der Wirkstoff entfernt, das genaue Datum ist Teil der Unternehmenslegende. Die Marke hat ihre dunkle Vergangenheit nie aktiv kommuniziert, aber historisch ist sie gut belegt.
Finanziell ist Coca-Cola ein Gigant, aber kein unverwundbarer. Als Cristiano Ronaldo bei einer Pressekonferenz 2021 zwei Coca-Cola-Flaschen wegstellte und “Água!” rief, verlor das Unternehmen innerhalb von Stunden mehrere Milliarden Dollar an Börsenwert. Ob es kausal war oder nur Timing, ist umstritten, die Bilder gingen trotzdem um die Welt.
Das Portfolio des Konzerns geht weit über Cola hinaus: Fanta, Sprite, Minute Maid, Powerade, Fuze Tea, Smartwater, Coca-Cola besitzt über 500 Marken. Wer glaubt, durch den Kauf eines Konkurrenzprodukts dem Konzern zu entkommen, irrt sich meistens.