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Stromae

Stromae ist der belgische Weltstar, der elektronischen Beat mit poetischer Melancholie verschmilzt – und damit Millionen Menschen in mehreren Sprachen gleichzeitig trifft.

By · datastats · Aktualisiert 15. Juni 2026
Stromae

Wer ist Stromae? Paul Van Haver, bekannt als Stromae, ist ein belgischer Sänger, Songwriter und Produzent, der 1985 in Brüssel geboren wurde. Sein Künstlername ist das verlan-Wort für „maestro” – und das ist kein bescheidener Anspruch, sondern ein gerechtfertigter. Mit Hits wie „Alors on danse” (2009), „Papaoutai” (2013) und „Santé” (2021) hat er sich als einer der wichtigsten frankophonen Künstler des 21. Jahrhunderts etabliert.

Warum suchen so viele nach ihm? Stromae fasziniert, weil er nicht nur Musik macht, sondern Gesamtkunstwerke schafft: durchdachte Videoclips, ungewöhnliche Bühnenperformances, Mode (seine Linie Mosaert) und tiefgründige Texte. Er polarisiert und berührt zugleich – besonders weil er Themen wie Einsamkeit, Trauer, psychische Gesundheit und gesellschaftlichen Druck ohne Beschönigung anspricht.

Comeback und internationaler Durchbruch Nach einer langen öffentlichen Auszeit kehrte er 2022 mit dem Album „Multitude” zurück. Dieses Werk wurde international gefeiert und zeigte einen gereiften, verletzlicheren Künstler. Die Welttournee 2022–2023 war nahezu ausverkauft – ein eindrucksvoller Beweis, dass sein Publikum treu geblieben ist.

Ein Künstler, der Grenzen sprengt Stromae singt auf Französisch, arbeitet mit Einflüssen aus afrikanischer Musik, Electronic, Hip-Hop und Chanson. Seine belgisch-ruandische Herkunft prägt sein Werk tief, insbesondere in Songs über seinen Vater, der beim Völkermord in Ruanda 1994 ums Leben kam. Diese persönliche Dimension macht ihn zu mehr als einem Popstar.

Häufige Fragen

Stromae lebt öffentlichen Angaben zufolge in Brüssel, Belgien. Genaue Adressangaben sind nicht bekannt und werden vom Künstler bewusst privat gehalten – das ist sein gutes Recht.

Stromae ist belgischer Staatsbürger. Er wurde 1985 in Brüssel geboren. Sein Vater war Ruander, seine Mutter ist Belgierin flämischer Herkunft – diese doppelte Wurzel ist ein zentrales Element seiner künstlerischen Identität.

Stromae wurde am 12. März 1985 geboren und ist damit aktuell 40 Jahre alt. Er gehört damit zu jener Generation, die mit Hip-Hop aufwuchs und die europäische Poplandschaft neu definierte.

Stromae ist laut weit verbreiteten Angaben etwa 1,89 m groß. Diese imposante Körpergröße trägt zu seiner markanten Bühnenpräsenz bei, die er mit extravaganter Mode noch verstärkt.

Stromae hat einen Sohn, der im Jahr 2018 zur Welt kam. Den Namen des Kindes hat er öffentlich gemacht (siehe Frage 11), schützt ansonsten aber sein Privatleben konsequent.

Stromae ist heterosexuell – er ist seit 2015 mit seiner Jugendliebe Coralie Barbier verheiratet, mit der er auch das Label und Modeprojekt Mosaert führt. Öffentliche Aussagen zur eigenen Sexualität darüber hinaus hat er nicht gemacht.

Zwischen 2015 und 2021 verschwand Stromae nahezu vollständig von der Bildfläche. 2016 zeigte er sich in einem erschütternden Interview im belgischen Fernsehen sichtlich destabilisiert – später erklärte er, unter den Nebenwirkungen eines Malaria-Medikaments gelitten zu haben. Hinzu kamen Erschöpfung und psychische Probleme, über die er offen gesprochen hat. 2022 kehrte er mit neuem Album und Tournee eindrucksvoll zurück.

Nach allem, was öffentlich bekannt ist, geht es Stromae gut. Die Welttournee zu "Multitude" (2022–2023) hat er erfolgreich abgeschlossen. Er tritt weiterhin auf und ist kreativ aktiv, auch wenn er Ruhe und Privatsphäre klar priorisiert. Aussagen über seinen aktuellen Gesundheitszustand lassen sich seriös nicht machen – er selbst hat zuletzt keine akuten Probleme öffentlich kommuniziert.

Stromae war neun Jahre alt, als sein Vater Pierre Rutare 1994 beim Völkermord in Ruanda getötet wurde. Dieses Trauma hat sein Leben und Werk nachhaltig geprägt – am deutlichsten hörbar im Song "Papaoutai", der die Abwesenheit des Vaters zur universellen Metapher macht.

Stromae lebt heute in Brüssel. Er ist der Stadt, in der er aufgewachsen ist, stets treu geblieben – auch während seines weltweiten Erfolgs. Brüssel ist nicht nur sein Wohnort, sondern auch die Basis seines Labels und Kreativprojekts Mosaert.

Stromae und seine Frau Coralie Barbier haben ihren Sohn Maé genannt. Das ist öffentlich bekannt, weil Stromae den Namen selbst preisgegeben hat – über weitere Details aus dem Leben des Kindes schweigt er jedoch konsequent.

Stromaes Vater Pierre Rutare, ein Ruander, wurde 1994 beim Völkermord in Ruanda ermordet. Er kam während des hundert Tage dauernden Massakers um, bei dem schätzungsweise 800.000 Menschen, überwiegend Tutsi, getötet wurden. Stromae hat nie viel Zeit mit ihm gehabt und seinen Vater nie wirklich kennengelernt – ein Schmerz, der durch sein gesamtes Werk hallt.

Stromae hat öffentlich über zwei Belastungen gesprochen: erstens über schwere Nebenwirkungen des Malaria-Medikaments Lariam, das er um 2015/2016 einnahm und das bei ihm neurologische und psychische Beschwerden auslöste; zweitens über Suizidgedanken und emotionale Erschöpfung, über die er im Zuge des Comebacks 2022 offener als je zuvor sprach. Medizinische Details aus der Gegenwart sind nicht öffentlich bekannt.

Maé, der Sohn von Stromae und Coralie Barbier, wurde 2018 geboren und ist damit aktuell etwa sieben Jahre alt. Darüber hinaus hält die Familie das Privatleben des Kindes konsequent aus der Öffentlichkeit heraus.

Stand heute gibt es keine offiziell angekündigte neue Single. Stromae hat nach der "Multitude"-Tournee 2023 keine konkreten Veröffentlichungstermine kommuniziert. Wer auf dem Laufenden bleiben will, sollte seinen offiziellen Kanälen folgen – er kündigt Projekte traditionell kurz und mit großer Wirkung an.

Stromae wuchs als Paul Van Haver in Molenbeek, einem multikulturellen Brüsseler Viertel, auf – als Kind einer belgisch-flämischen Mutter und eines ruandischen Vaters, den er verlor, als er neun war. Er entdeckte früh die Musik, liebte Hip-Hop und französischen Rap, und begann als Teenager zu produzieren. Die Kombination aus afrikanischem Erbe, belgischer Alltagskultur und elektronischer Musik wurde sein unverwechselbares Markenzeichen.

Genaue Vermögensangaben zu Stromae sind nicht öffentlich dokumentiert und lassen sich seriös nicht nennen. Klar ist: Er ist einer der kommerziell erfolgreichsten frankophonen Künstler weltweit, hat Millionen Alben und Streams generiert, führt ein eigenes Label (Mosaert) und hat internationale Tourneen absolviert. Jede konkrete Zahl, die im Netz kursiert, ist eine Schätzung ohne belastbare Quelle.

Auch heute lebt Stromae in Brüssel – das hat er in verschiedenen Interviews bestätigt. Eine genaue Adresse ist nicht öffentlich und sollte es auch nicht sein. Brüssel bleibt sein kreativer und persönlicher Anker.

Stromae wuchs in Molenbeek auf, einem dichtbesiedelten, armen und diversen Brüsseler Stadtteil. Seine Mutter zog ihn und seine Geschwister nach dem Tod des Vaters 1994 allein groß. Es war keine privilegierte Kindheit, aber eine, die ihn formte: die Straßenkultur, die Mehrsprachigkeit, die emotionale Abwesenheit des Vaters – all das fließt direkt in seine Texte und seinen Sound ein.

Nach dem Abschluss der "Multitude"-Welttournee 2023 hat sich Stromae aus dem Rampenlicht zurückgezogen – was bei ihm Methode hat. Er arbeitet weiter an Mosaert, seinem gemeinsamen Kreativ- und Modelabel mit Ehefrau Coralie Barbier. Ob und wann neues Musikmaterial kommt, hat er nicht angekündigt. Sein Tempo bestimmt er selbst – und das ist genau richtig so.

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