Rafael Nadal
Rafael Nadal ist einer der größten Tennisspieler aller Zeiten – 22 Grand-Slam-Titel, eine Karriere voller Schmerzen und eine Legende, die 2024 mit dem Davis Cup endgültig den Schläger an den Nagel hängte.
Rafael Nadal – der König von Roland Garros
Rafael Nadal Parera, geboren am 3. Juni 1986 in Manacor auf Mallorca, ist ein spanischer Tennisprofi, der die Sportgeschichte neu geschrieben hat. Mit 22 Grand-Slam-Titeln hält er einen der beeindruckendsten Rekorde im Herrentennis – allein 14 davon holte er bei den French Open in Paris, weshalb ihn die Welt schlicht „König der Sandplatzes” nennt.
Nadal wurde von seinem Onkel Toni Nadal trainiert, der ihn früh dazu anhielt, mit der linken Hand zu spielen – obwohl Rafa von Natur aus Rechtshänder ist. Dieser Schachzug gab seinem Vorhand-Topspin einen einzigartigen Winkel, der Gegner auf Sand über Jahrzehnte in den Wahnsinn trieb. Zusammen mit Roger Federer und Novak Djokovic bildet er das sogenannte „Big Three”, das das Herrentennis der 2000er und 2010er Jahre dominierte.
Seine Karriere war jedoch nie ohne Schatten: Chronische Verletzungen – vor allem ein Müller-Weiss-Syndrom am Fuß sowie Knieprobleme – zwangen ihn immer wieder zu langen Pausen und fraßen wertvolle Jahre seiner Karriere. Dass er trotzdem so lange auf höchstem Niveau spielte, grenzt an ein sportliches Wunder.
Im Oktober 2024 erklärte Nadal im Alter von 38 Jahren seinen Rücktritt vom Profitennis. Als letztes großes Turnier spielte er für Spanien beim Davis Cup in Málaga – ein emotionaler Abschluss einer beispiellosen Karriere.