Lana Del Rey
Lana Del Rey ist die Königin des melancholischen Glamour-Pop – eine Künstlerin, die das Americana-Gefühl neu erfunden hat und dabei zur meistgesuchten Sängerin ihrer Generation wurde.
Lana Del Rey – bürgerlicher Name Elizabeth Woolridge Grant – wurde am 21. Juni 1985 in New York City geboren. Sie wuchs in Lake Placid, New York, auf und begann schon früh, Gitarre zu spielen und eigene Songs zu schreiben. Ihr Künstlername ist eine bewusste Kunstfigur: klangvoll, filmreif und mit einem Hauch von Hollywood-Dekadenz.
Der weltweite Durchbruch kam 2011 mit dem viralen Video zu „Video Games”, das sie quasi über Nacht aus der Indie-Nische in den Mainstream katapultierte. Ihr Debütalbum Born to Die (2012) setzte einen neuen Ton in der Popmusik: orchestraler Bombast, Nostalgie, Selbstzerstörung als Ästhetik. Die Kritik war gespalten, das Publikum war es nicht – das Album verkaufte sich millionenfach.
Seitdem hat sie ein konstant hohes Suchvolumen, weil sie nie aufgehört hat, zu polarisieren. Alben wie Ultraviolence (2014), Norman Fucking Rockwell! (2019) und Did You Know That There’s a Tunnel Under Ocean Blvd (2023) haben ihr den Ruf einer der anspruchsvollsten Songwriterinnen der Gegenwart eingebracht. Norman Fucking Rockwell! gilt vielen Kritikern schlicht als eines der besten Alben des 21. Jahrhunderts.
Lana Del Rey ist auch außerhalb der Musik ein kulturelles Phänomen: ihre Ästhetik, ihre Aussagen über Feminismus und ihre Auftritte werden intensiv diskutiert. Sie lebt zurückgezogen und gibt selten Interviews – was die Neugier der Öffentlichkeit natürlich nur weiter anfacht.