Jay-Z
Jay-Z ist nicht nur der meistverkaufte Rapper aller Zeiten – er ist ein Milliardär, der die Musikindustrie neu definiert hat.
Shawn Corey Carter, bekannt als Jay-Z, wurde am 4. Dezember 1969 in Brooklyn, New York City, geboren. Aufgewachsen in den berüchtigten Marcy Houses-Projekten in Bedford-Stuyvesant, kämpfte er sich vom Straßenleben zum globalen Kulturphänomen hoch – und das ohne einen Major-Label-Deal am Anfang, denn er gründete 1995 kurzerhand sein eigenes Label Roc-A-Fella Records.
Mit über 100 Millionen verkauften Platten weltweit, 24 Grammy Awards und Alben wie Reasonable Doubt (1996), The Blueprint (2001) und 4:44 (2017) gilt Jay-Z als einer der einflussreichsten Künstler der Musikgeschichte. Doch sein Status reicht weit über die Musik hinaus: Er ist Unternehmer, Investor und Milliardär – eines der wenigen Beispiele dafür, wie Rap-Kultur echten generationsübergreifenden Wohlstand schaffen kann.
Als Ehemann von Megastar Beyoncé (verheiratet seit 2008) und Vater dreier Kinder ist er auch eine der meistgesuchten Persönlichkeiten im deutschen Sprachraum. Die Kombination aus Musiklegende, Business-Mogul und Celebrity-Ehe macht ihn zu einem dauerhaften Suchanliegen.
Sein Imperium umfasst u. a. das Streaming-Unternehmen Tidal (später teilweise an Square/Block verkauft), die Sportmanagement-Agentur Roc Nation, Anteile an Armand de Brignac Champagner sowie Investitionen in Luxusalkohol, Kunst und Immobilien. Forbes bestätigte 2019 seinen Milliardärsstatus – als ersten Rapper überhaupt, der diese Schwelle offiziell überschritt.