Iga Świątek
Iga Świątek ist die dominierende Kraft im Damentennis – eine Polin, die Roland-Garros zu ihrem Königreich gemacht hat und 2025 mit einem historischen Wimbledon-Doppel-Bagel die Welt schockierte.
Iga Świątek – Polens größter Tennisstar
Iga Świątek, geboren am 31. Mai 2001 in Warschau, ist die herausragende Persönlichkeit im Damentennis der 2020er Jahre. Aufgewachsen in Polen, verkörpert sie eine neue Generation von Athletinnen, die technische Präzision, mentale Stärke und eiserne Disziplin vereinen. Ihr Vater Tomasz Świątek war selbst Olympionike im Rudern – das Sportgen liegt in der Familie.
Ihren Durchbruch feierte sie bei den French Open 2020 als 19-Jährige, als sie den Titel quasi aus dem Nichts holte. Seitdem hat sie Roland-Garros zu ihrer privaten Sandburg ausgebaut und mehrfach gewonnen. Auf Sand gilt sie schlicht als unbezwingbar, wenn sie in Form ist.
2025 setzte sie ein Statement, das über den Sandplatz hinausgeht: Beim Rasenklassiker Wimbledon besiegte sie Amanda Anisimova im Finale mit 6:0, 6:0 – ein sogenannter „Double Bagel”, der in Grand-Slam-Finals äußerst selten ist. Das war keine Demonstration, das war eine Hinrichtung.
2026 steht sie auf Platz 3 der WTA-Weltrangliste. Nach einer langen Periode als Nummer 1 ist das eine kleine Delle, die ihren Status als eine der besten Spielerinnen der Tennisgeschichte jedoch nicht erschüttert. Wer sie auf ihre stärksten Tage reduziert, unterschätzt, wie viele solcher Tage sie schon hatte.