Bad Bunny
Bad Bunny ist der Mann, der den Rest der Musikwelt auf Spanisch sprechen lehrte – und beim Super Bowl 2026 den Beweis lieferte, dass Reggaeton keine Subkultur mehr ist.
Benito Antonio Martínez Ocasio, besser bekannt als Bad Bunny, wurde 1994 in Vega Baja, Puerto Rico, geboren. Er wuchs in der karibischen Inselkultur auf, studierte audiovisuelle Kommunikation und verkaufte zunächst Bananen im Supermarkt – bevor er seine ersten Tracks auf SoundCloud hochlud und das Internet explodierte. Heute gilt er als einer der einflussreichsten Musiker des 21. Jahrhunderts.
Mehrere Jahre in Folge war Bad Bunny der meistgestreamte Künstler weltweit auf Spotify – eine Leistung, die kein anderer nicht-englischsprachiger Act in dieser Konsequenz wiederholt hat. Sein Einfluss auf die globale Verbreitung von Reggaeton, Latin Trap und traditioneller puertoricanischer Musik ist schwer zu überschätzen.
Im Januar 2025 erschien sein sechstes Soloalbum „Debí Tirar Más Fotos”, das Reggaeton mit traditionellen Genres wie Salsa, Merengue und Plena verbindet – ein bewusstes Bekenntnis zu seinen puertoricanischen Wurzeln. Die dazugehörige Residenz in Puerto Rico (Juli–September 2025) zog über 600.000 Zuschauerinnen und Zuschauer an.
Den vorläufigen Höhepunkt seiner Karriere markierte der Super Bowl LX am 8. Februar 2026: Bad Bunny war der erste lateinamerikanische Solo-Headliner in der Halbzeitshow der Geschichte – und performte das Set größtenteils auf Spanisch. Das löste eine breite kulturelle und politische Debatte in den USA aus.
2026 sucht die Welt intensiv nach ihm – weil er gerade bewiesen hat, dass man den größten Bühnenmoment des amerikanischen Sports auf Spanisch bestreiten kann. Das ist keine PR-Geschichte, das ist eine Zeitenwende.