Monster: The Ed Gein Story
Netflix' 'Monster: The Ed Gein Story' ist trotz mieser Kritiken (RT 22%) ein globaler Hit – und zeigt, dass wahre Verbrechen immer noch Millionen fesseln.
Der Kontext
Die dritte Staffel von Ryan Murphys und Ian Brennans Anthologie-Serie ‘Monster’ ist am 3. Oktober 2025 auf Netflix erschienen und stieg sofort auf Platz 1 der globalen Charts (20,7 Mio. Views in Woche zwei). Charlie Hunnam spielt den realen Serienmörder und Grabräuber Ed Gein, dessen Taten Filme wie ‘Psycho’, ‘The Texas Chain Saw Massacre’ und ‘Das Schweigen der Lämmer’ inspirierten. Die Serie polarisiert: Kritiker verrissen sie (Metacritic 28), aber die Zuschauer strömen zu.
Der Hype wird durch den Kontrast zwischen schlechten Kritiken und hohen Streaming-Zahlen angeheizt – viele wollen sich selbst ein Urteil bilden. Zudem ist die wahre Geschichte von Ed Gein, der in den 1950ern in Wisconsin mordete und Leichen schändete, düster und bizarr. Die Serie bleibt faktentreu, legt aber den Fokus auf psychologische Hintergründe.
Fragen nach dem Ende, der Genauigkeit und den Film-Referenzen dominieren die Diskussion. Auch Vergleiche zu früheren Staffeln (Menendez-Brüder, Jeffrey Dahmer) und die Zukunft der Serie sind heiß begehrt.