Snapchat
Snapchat vermarktet sich als spaßige, flüchtige Messaging-App – verschweigt aber geflissentlich, warum Datenschützer, Eltern und Ex-Mitarbeiter seit Jahren die Stirn runzeln.
Snapchat ist eine amerikanische Messaging- und Social-Media-App, entwickelt von Snap Inc. (gegründet 2011 von Evan Spiegel und Bobby Murphy). Das Kern-Versprechen: Fotos und Videos verschwinden nach dem Ansehen automatisch. Klingt revolutionär – und war es 2011 auch. Heute ist Snapchat ein milliardenschwerer Konzern mit Werbeplattform, KI-Features und einem massiven Datenhunger.
Die App richtet sich laut eigenem Marketing an eine „kreative Community”, in der Realität aber dominant an Teenager und junge Erwachsene. Laut mehreren Studien ist ein erheblicher Teil der aktiven Nutzer unter 18 Jahre alt – was Datenschutz- und Sicherheitsfragen zur absoluten Priorität macht, auch wenn Snap das in seiner Außenkommunikation gerne kleinredet.
Was Menschen wirklich über Snapchat wissen wollen, sind genau die Dinge, die das Unternehmen ungern beantwortet: Wie sicher sind die Daten wirklich? Wer sieht was? Ist die App für Kinder geeignet? Und was hat es mit dem Ruf als Flirt- und Sexting-Plattform auf sich? Diese Seite beantwortet genau das – ohne PR-Filter.
Snapchat ist zudem mehrfach mit Datenpannen, Kritik von Aufsichtsbehörden und Vorwürfen konfrontiert worden, zu wenig gegen Belästigung und unangemessene Inhalte zu tun. Die FTC hat Snap bereits 2014 wegen irreführender Datenschutzversprechen zur Rechenschaft gezogen. Das sind keine Randnotizen – das ist der Kern dessen, was man über diese App wissen muss.