Converse
Converse ist längst kein Sportschuh mehr – sondern ein Kulturartefakt, das Nike gehört, in Asien produziert wird und trotzdem alle tragen, von Teenagern bis Rockstars.
Converse: Der ewige Chuck
Converse wurde 1908 in Massachusetts gegründet und war ursprünglich ein echter Basketballschuh. Der „Chuck Taylor All Star” – benannt nach dem Basketballspieler und Converse-Verkäufer Chuck Taylor – wurde so ikonisch, dass er heute weniger mit Sport als mit Subkultur, Rebellion und zeitlosem Stil verbunden ist. Punks, Künstler, Schüler, Eltern und Großeltern tragen ihn gleichermaßen.
Seit 2003 gehört Converse zu Nike. Das änderte wenig am Image, aber viel an der Produktion und Preisgestaltung. Die Schuhe kommen heute fast ausschließlich aus Fabriken in Asien – ein Fakt, den die Marke nicht laut kommuniziert, der aber gut dokumentiert ist.
Was die Menschen bei Converse wirklich interessiert, sind keine Marketingbotschaften: Sie wollen wissen, ob der Schuh orthopädisch vertretbar ist (Spoiler: nicht wirklich), warum er so viel kostet, wie man Fälschungen erkennt – und ob man mit 50 oder 70 noch „zu alt” für Chucks ist.
Diese Seite beantwortet genau das – ohne PR-Filter.