Airbnb
Airbnb verspricht passive Einnahmen für jeden – verschweigt dabei aber Regulierungsfallen, Steuerpflichten und Gebühren, die den Traumgewinn schnell halbieren.
Was ist Airbnb – und warum redet gerade alle Welt darüber?
Airbnb wurde 2008 in San Francisco gegründet und ist heute die weltweit größte Plattform für kurzfristige Privatunterkünfte. Das Geschäftsmodell ist denkbar einfach: Wer eine Wohnung, ein Zimmer oder ein Ferienhaus hat, kann es an Reisende vermieten – ohne Hotel, ohne Zwischenhändler. Airbnb selbst besitzt keine einzige Immobilie, kassiert aber an jeder Buchung mit.
Was harmlos klingt, hat Städte weltweit in Aufruhr versetzt. Berlin, Barcelona, Amsterdam und New York haben drastische Einschränkungen eingeführt, weil Wohnraum vom Langzeit- in den Kurzzeitmietmarkt abwandert – mit direktem Effekt auf die Mietpreise. In Deutschland greifen kommunale Zweckentfremdungsverbote, und das Finanzamt schaut seit 2023 durch EU-weite Meldepflichten (DAC7) deutlich genauer hin.
Gleichzeitig boomt das Geschäft: Millionen Gastgeber weltweit nutzen die Plattform, und für viele ist die Zusatzeinnahme real und signifikant. Aber die Fragen, die Nutzer wirklich stellen – Steuern, Verbote, Gebühren, Risiken –, beantwortet Airbnb selbst nur sehr selektiv. Genau das tun wir hier.
Das Wichtigste vorab: Airbnb ist kein rechtsfreier Raum. Wer unwissend vermietet, riskiert Bußgelder, Steuernachzahlungen und im Extremfall die Kündigung des Mietvertrags. Die Plattform schützt dich dabei nicht – sie verdient unabhängig davon, ob du Ärger bekommst.